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DIVINE FLOWER

Peace in your Mind – Dein inneres Kind liebevoll umarmen

Kinder sind unschuldig und schutzlos. Sie brauchen unsere Fürsorge und bedingungslose Liebe. Aber sicher kennst Du auch das Gefühl, dass Dich bestimmte Verhaltensmuster, wie Ängste und Unsicherheiten, schon seit Deiner Kindheit begleiten und immer dann die Kontrolle übernehmen, wenn Du sie am wenigsten brauchen kannst...

Kinder sind unschuldig und schutzlos. Sie brauchen unsere Fürsorge und bedingungslose Liebe. Aber sicher kennst Du auch das Gefühl, dass Dich bestimmte Verhaltensmuster, wie Ängste und Unsicherheiten, schon seit Deiner Kindheit begleiten und immer dann die Kontrolle übernehmen, wenn Du sie am wenigsten brauchen kannst…

Ob im Job, in Beziehungen, in Freundschaften oder mit Deinen Liebsten – wir alle haben Verhaltensmuster und Marotten, die wir lieber heute als morgen ablegen würden. Wer will sich schon von negativen Gefühlen, wie Angst, Neid oder Eifersucht regieren lassen. Wir fühlen uns dann gar nicht mehr, wie wir selbst, sondern wie ferngesteuert. So entstehen fast alle Verletzungen, Missverständnisse und Vorwürfe zwischen Menschen. Aber was ist es, das aus unserem Inneren die Kontrolle übernimmt? Es ist Dein inneres Kind, das auf sich aufmerksam macht. Du beobachtest, wie Du Dinge tust und sagst, die Du eigentlich gar nicht so meinst. Die Ursache für solche negativen Muster sind häufig tiefsitzende Minderwertigkeitsgefühle, Versagens- oder Verlustängste, die sich ihren Weg in Deine Emotionen bahnen. Diese kräftezehrenden Zustände boykottieren Dich in Deinen Zielen und Wünschen, denn eigentlich wollen wir alle mit unserer Liebe verbunden sein, uns angenommen fühlen und erfüllt und friedvoll unser Leben genießen. Stattdessen begegnen wir Menschen uns in manchen Situationen wie streitende Kinder im Sandkasten, die sich gegenseitig mit Dreck bewerfen und das Spielzeug klauen. Grund für diese Feindseligkeiten sind meist negative Glaubenssätze, wie „Ich kann das nicht“, „Ich bin nicht liebenswert“, „Ich bin ein Versager und werde mein Glück niemals finden“, „Mein Leben ist bedeutungslos“, „Ich mache immer alles falsch“, „Das Leben und die Menschen sind schlecht zu mir“… – solche und ähnliche ‘Glaubenssätze’ schlummern in jedem von uns und stehen zwischen Dir und der Erfüllung Deiner Bestimmung – der Selbstachtung und Liebe zu Dir und der Welt. Die frühkindlichen Muster richten sich oft gegen Dich selbst oder andere Menschen und kommen immer dann an die Oberfläche, wenn… – ja wann eigentlich? Und warum? Und was kannst Du dagegen tun? Wir verraten Dir, wie Du mit Deinem inneren Kind in Kontakt treten kannst, um längst vergessene Wunden der Vergangenheit aufzulösen und zu heilen, um in Deine Selbstfürsorge und Liebe zu gelangen.

Am Anfang war die Unschuld und die Liebe zum Leben

Schau Dir kleine Kinder an, wie sie ihre ersten Schritte gehen, um die große, wundervolle und spannende Welt zu erkunden: Sie tun es ohne Absicht, voller Neugier und Leichtigkeit. Überall warten bunte Abenteuer, jede Entdeckung spannend und Anlass zu großer Freude. Ihre Liebe ist grenzenlos, wärmt die Herzen und verzaubert die Welt. Sie leben voll und ganz im gegenwärtigen Moment. Doch was geschieht mit dieser Freude, der Liebe und Neugier auf dem Weg in das erwachsene Dasein? Woher kommen die negativen Gefühle und Unzufriedenheiten, die sich oft auch in vielen erwachsenen Gesichtern abzeichnen. Woher kommen all die Muster, die Du ständig wiederholst, obwohl Du es nicht willst, weil Du weißt, dass Du Dich und andere Menschen damit verletzt?

Sicher hast Du schon vom ‘inneren Kind’ gehört. In der Psychologie beschreibt dieser Begriff die Summe aller Kindheitsprägungen, die Du durch Deine Eltern und andere wichtige Bezugspersonen erfahren hast. Das ‘Sonnenkind’ steht als Sinnbild für den gesunden und positiven Teil Deines Selbstwertgefühls – der Selbstliebe und somit der Liebesfähigkeit, mit der Du anderen Menschen begenest. Das ‘Schattenkind’ steht für den Anteil Deines Selbstwertgefühls, der verletzt und labil ist. Negative Glaubenssätze sind Teil dieses Schattenkindes. Es sind kindliche Überzeugungen, die wir mit in unser Erwachsenenleben genommen haben. Du bist nicht mit diesen Prägungen auf die Welt gekommen, sondern hast sie von Deinen Eltern und Deiner Umwelt ‘gelernt’. Besonders Kränkungen, Verletzungen und Zurechtweisungen verankern sich tief im kindlichen Unbewussten – und welchen Eltern gehen nicht auch mal die Nerven durch?! Die Erfahrung, dass Du so wie Du bist, nicht liebenswert bist, dass Du Dinge falsch machst, obwohl Du nicht weißt, warum es falsch ist, dass Du Dich allein gelassen fühlst, obwohl die Abhängigkeit zu Deinen Eltern überlebenswichtig ist – all das hat Verunsicherungen in Deiner kindlichen Psyche ausgelöst, die nun tief in Dir verankert sind. Als Kind hast Du ‘Überlebensstrategien’ entwickelt, also bestimmte Verhaltensweisen gelernt, durch die Du versucht hast, solche bedrohlichen Situationen zu vermeiden. Du hast alles versucht ‘richtig’ zu machen und von Deinen Eltern und anderen Bezugspersonen geliebt zu werden. Und das ist, evolutionär gesehen, auch gut so, denn Dein Überleben war von diesen nahestehenden geliebten Menschen abhängig. So haben sich Deine Verhaltensmuster – die guten, wie auch die negativen – in Deiem Unterbewusstsein verankert. Taucht heute in Deinem Erwachsenenleben ein Schlüsselmoment auf, der Ähnlichkeit mit einer  Erfahrungen Deiner Kindheit hat, spielt sich in Dir automatisch das gelernte Verhaltensmuster ab. Weil es so schwer ist, diese Gefühlsmuster zu durchbrechen, spricht man in der Psychologie auch von Zwangsmustern. Aber es gibt einen Weg, der Deine Selbstachtsamkeit stärkt und diese Muster auflösen kann!

Bedingungslose Liebe

Damit Du Dich aus unerwünschten und negativen Konditionierungen befreien kannst, musst Du zunächst mutig den Ursachen bestimmter Verhaltensweisen auf die Spur kommen. Das kann unangenehm sein, weil Du Erinnerungen in Dir wachrufst, die vielleicht nicht schön sind. Aber Du hast die Macht, diese Wunden zu heilen, Blockaden aufzulösen und so zu Dir selbst zu finden und Dein inneres Sonnenkind zu nähren. Mit diesen Schritten wird es Dir gelingen!

Erkenne Deine Muster

Bist Du sehr harmoniebedürftig, eifersüchtig oder musst Du immer alles unter Kontrolle haben? Um bestimmte Erfahrungen Deiner Kindheit nicht wieder machen zu müssen, hast Du Vermeidungsstrategien entwickelt. Versuche diese Eigenschaften und Muster in Dir zu erkennen, ehrlich zu benennen und Dir einzugestehen. Es ist der erste wichtige Schritt, um das Sonnenkind in Dir zu nähren und das Schattenkind zu trösten.

Stell Dich mutig Deinen negativen Erinnerungen

Wenn Du einen guten Tag hast, mache es Dir zu Hause auf Deinem Sofa gemütlich – oder gehe in der Natur spazieren. Sorge dafür, dass Du ungestört bist. Dann versuche Dich an all die wichtigen Momente Deiner Kindheit zu erinnern, in denen Du Dich besonders hilflos oder alleingelassen fühltest oder große Unsicherheiten durchstehen musstest. Schreibe die Erlebnisse aus Deiner Kind-Perspektive auf und lese danach Deine Aufzeichnungen aus der Perspektive Deines erwachsenen Ichs. Lasse Dein erwachsenes Ich dem Kind in Dir mit Verständnis, Anteilnahme und Wohlwollen begegnen. Schenke Deinem inneren Kind das, was es sich in der damaligen Situation gewünscht hätte.

Tröste und umarme Dein inneres Kind

Stell Dir vor, Du bist ein Schauspieler, der zwei Rollen gleichzeitig spielt: einmal bist Du Dein inneres Kind, das sich in der damaligen Situation befindet – und dann bist Du gleichzeitig Dein erwachsenes Ich aus der Gegenwart. Unterhalte Dich mit Deinem inneren Kind. Frage es nach seinen Gedanken und Gefühlen, die es mit einem Erlebnis verbindet und begegne ihm mit all Deiner Aufmerksamkeit, Liebe und Fürsorge. Höre ihm zu, frage und stelle Dir vor, dass Du das Kind in Deine Arme nimmst und sanft röstest, bis es sich beruhigt. Sag Deinem inneren Kind, dass es nicht allein ist und dass Du ab jetzt immer da sein wirst, wenn es Dich braucht.

Heilung, Liebe und Vergebung

Wenn Du die Ursachen für Deine Verhaltensmuster kennst und Du Deinem inneren Kind liebevoll zuhörst, kann es sich entspannen und Vertrauen entwickeln. Du gibst ihm damit Schutz und Halt, so dass es sich nicht allein mit dem Erlebten fühlt, denn Du bist jetzt da!

Aber was ist mit den Menschen, die verantwortlich sind für Deine Erinnerungen – die, die ‘Schuld’ haben? Oft verharren wir auch noch als Erwachsene in einer inneren Vorwurfshaltung, wenn wir uns an bestimmte Situationen mit unseren Eltern oder mit anderen wichtigen Menschen erinnern. Wir mussten lernen, dass sie nicht perfekt sind und Fehler machen – so wie wir alle. Wenn Du das nächste Mal einen Konflikt mit einem Menschen hast, versuche Dir vorzustellen, dass auch er seinen Mustern folgt, von denen er glaubt, dass sie ihn vor Schaden bewahren. In dieser Situation haben die meisten Menschen keine Wahl, sich anders zu verhalten. Vergebe ihnen ihre Fehler – sie sind in ihren kindlichen Unsicherheiten verstrickt, genau wie Du es bist, wenn Dein Verhalten von Deinen Mustern gelenkt wird. Wenn Du Deinen Mitmenschen verständnisvoll begegnest, veränderst Du nicht nur Dein Leben zum Guten, sondern auch deren Leben. Du baust eine Brücke, die es ihnen ermöglicht, dass sie sich vertrauensvoll öffnen können – so, wie Dein inneres Kind, wenn du es sanft in den Arm nimmst.

Durch Meditation, Yoga und Achtsamkeitstraining kannst Du die Fähigkeit in Dir stärken, mit Deinem inneren Kind in Kontakt zu bleiben und ihm all die Zuwendung zu schenken, nach der es sich immer sehnte. Und vielleicht gelingt es Dir auch, das innere Kind Deines Gegenübers zu sehen, hinter dessen Erfahrungen einfach auch nur das kleine Kind steht, dass verstanden und geliebt werden will.

(Autorin: I.J.)

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