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DIVINE FLOWER

Fasten – Reinigung für Körper, Geist und Seele

Eigentlich geht es beim Fasten um etwas ganz anderes als dem bloßen Verzicht – es geht um eine intensive Selbsterfahrung, die Reinigung des Körpers UND des Geistes – und es geht um einen intensivieren Zugang zur eigenen Spiritualität. Wir zeigen Dir in den nächsten Wochen wie Du ganzheitlich mit kleinen schaffbaren Schritten die Themen Fasten, Detox und Entschlackung wirkungsvoll in Deinen Alltag integrierst...

Das Fasten hat in vielen Kulturen und Religionen eine lange Tradition. Meist wird zu Beginn des Winters oder Frühings gefastet. Vielleicht hast Du ja auch schon Erfahrungen damit. Dann weißt Du sicher auch, dass das Vorhaben oft an zu hoch gesteckten Zielen und an einem falschen Fokus scheitern kann. Anstatt auf den Verzicht zu schauen, sollte Dein Blick auf den Gewinn gerichtet sein. Anstatt über einen zu langen Zeitraum auf zu viel zu verzichten, solltest Du erst einmal Kleinigkeiten ändern.
Wir zeigen Dir in den nächsten Wochen mit Rezepten, verschiedenen bewährten Fasten- und Detox-Konzepten und gezielten Mediations- und Yogaübungen, wie Du ganzheitlich mit kleinen schaffbaren Schritten neue gesunde Lebensgewohnheiten in Deinen Alltag integrierst. Das stärkt Deinen Körper und Deinen Geist – nicht nur in der Fastenzeit…


Fasten – ein jahrtausende altes ganzeitliches Konzept

Eigentlich geht es beim Fasten um viel mehr als Verzicht auf Genuss – es geht um eine intensive Selbsterfahrung, die Reinigung des Körpers UND des Geistes. Und es geht um einen intensiveren Zugang zur eigenen Spiritualität, denn das wirkt belebend und euphorisierend! Zum Einstieg stellen wir Dir heute verschiedene religiöse Fasten-Traditionen vor, die alle eins gemeinsam haben: eine ganzheitliche Reinigung, die Körper, Geist und Seele positiv beeinflusst. In den kommenden Wochen erfährst Du mehr über bewährte Fasten- und Detox-Methoden, die Du ohne viel Mühe in deinen Alltag integrieren kannst.


Fasten im Christentum – 40 Tage bewusst leben

Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christen die Fastenzeit, die am Karfreitag vor Ostern endet. Der Ursprung geht auf die 40 Tage zurück, die Jesus betend und fastend in der Wüste verbrachte, um sich auf seine Sendung vorzubereiten. Die Sonntage zählen übrigens nicht zur siebenwöchigen Fastenzeit. Neben dem bewussten Verzicht auf Genussmittel gehört auch das Geben von Almosen in diese Zeit. Die Fastenzeit gilt als Vorbereitung auf das wichtigste Fest im Christentum: Odtern – der Auferstehung Jesu.
Inzwischen erfreut sich die Fastenzeit einer Renaissance: Eine Umfrage aus dem Jahr 2017 besagt, dass die Zahl der Fasten-Anhänger in den vorangegangenen 5 Jahren in Deutschland um 15 Prozent auf 59 Prozent gestiegen war. Neben dem Verzicht auf Alkohol, Zucker, Fleisch und andere Genussmittel rückt, laut dieser Studie, auch die private Internetnutzung immer mehr ins kritische Bewusstsein. Demnach will fast jeder Vierte in der Fastenzeit ganz oder teilweise auf Smartphone und Computer verzichten.


Fasten im Islam

Der neunte Monat im muslimischen Mondkalender heißt Ramadan. Er ist der Fastenmonat der Muslime und dauert 29 oder 30 Tage. Die Zeit bis zum Fest des Fastenbrechens, arabisch “Id al-Fitr” oder dem türkischen Zuckerfest, gilt als Zeit der Besinnung. Gläubige Muslime verzichten in dieser Phase tagsüber auf Essen, Trinken und Sex und widmen sich der Aussöhnung mit sich und und ihren Mitmenschen. Fasten (arabisch “saum”) ist ein wichtiges Gebot im Islam, das auch im Koran festgeschrieben ist. Der Prophet Mohammed soll im Monat Ramadan durch den Engel Gabriel seine erste Offenbarung des Koran von Gott (Allah) empfangen haben.


Buddhismus – Magenknurren und Völlegefühl stören die Meditation

Buddhisten haben keine einheitlichen Fastenzeiten. Verschiedene buddhistische Traditionen beschränken sich aus praktischen Gründen immer dann auf wenig Nahrung, wenn sie sich besonders intensiv auf ihre Meditation konzentrieren möchten. Mit vollem Bauch ist das genauso wenig möglich wie mit einem starken Hungergefühl, denn Sättigung macht träge und Hunger macht aggressiv. Aus diesem Grund essen viele Buddhisten besonders in Phasen der Meditation gerade nur so viel, dass der Magen nicht knurrt und sie auf diese Weise entspannt meditieren können. In einigen Traditionen essen buddhistischen Nonnen und Mönche das ganze Jahr über nur bis zum Mittag oder nehmen generell nur eine Mahlzeit am Tag zu sich. Manche Buddhisten machen vor einer intensiven Meditationszeit eine Fastenkur. Dabei essen sie gar nichts, nehmen aber viel Flüssigkeit zu sich.


Indiens ayurvedische Panchakarma-Tradition

In Indiens ayurvedischen Medizin ist die Panchakarma-Kur ein fester Bestandteil. Die Panchakarma-Kur ist längst über die Grenzen Indiens hinaus bekannt und folgt einem jahrtausende alten Konzept. Die Übersetzung von Panchakarma heißt ‘die fünf Handlungen’ (Pancha = fünf, Karman = Handlungen). Es geht um fünf Methoden, durch die der Körper gereinigt wird: Abführmittel (Virechan), pflanzliche Einläufe (Basti), Brechmittel (Vaman), Nasenspülungen (Nasya) und Aderlass.
Außerdem gehören Stirngüsse und Massagen mit individuell zusammengestellten Kräuterölen und -pasten, Dampfbäder und eine spezielle ayurvedische Diät zur Panchakarma-Kur. Die Dauer einer Kur beläuft sich auf 3-10 Wochen und ist weniger eine Wellnessbehandlung als eine intensive medizinische Therapie.


Fasten – Reichtum durch Verzicht

Fasten, also ein vordergründiger Verzicht, macht Dein Leben in Wirklichkeit so viel reicher. Es fördert Deine Wahrnehmung, steigert Deine Willenskraft, damit Du Herausforderungen besser begegnen kannst, und stärkt allgemein Dein psychisches Wohlbefinden und Deine Lebensfreude. Außerdem erhöht regelmäßiges Fasten Deine Lebenserwartung, beugt Krankheiten vor und lässt Dich, durch gezielte Methoden, Dein Körpergewicht reduzieren oder kontrollieren.

Wie bei allen guten Vorsätzen, ist es manchmal schwer, den Einstieg zu finden. Wir von Divine Flower wollen Dich in den kommenden Wochen auf diesem Weg unterstützen. Es fühlt sich einfach gut an, innere Barrieren zu überwinden und mit schädlichen Lebens- und Denkgewohnheiten zu brechen, um sie durch gesunde und positive Gewohnheiten zu ersetzen. Mach mit – mach es anders – anders als sonst, denn es fühlt sich einfach gut an und lässt Dich über Dich hinauswachsen!

(Autorin: I.J.)

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