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DIVINE FLOWER

Yoga und der Mond

In unserem Körper wirken zwei Arten von Energie: Sonnen-und Mondenergie. Die Sonnenenergie hat männliche Qualitäten: Aktivierend und erhitzend. Die Mondenergie hat weibliche Qualitäten wie ausgleichend, beruhigend, kühlend und erdend. Die meisten Yogis kennen die Yogasequenz „Surya Namaskar“ – den Gruß an die Sonne. Er kommt in fast allen Yoga Traditionen vor und wird oft am Beginn der Yogastunde ausgeführt, um den Körper aufzuwärmen. Außerdem enthält er viele Vor-und Rückbeugen sowie Umkehrhaltungen und ist daher als „Mini Yoga Praxis“ sehr wohltuend und stimulierend.

Weniger bekannt ist „Chandra Namaskar“ – der Gruß an den Mond. Immer, wenn Du Dich erschöpft, überstimuliert oder gereizt fühlst, ist er sehr wohltuend. Dieser kurze Clip gibt Dir eine gute Anleitung zum Üben von „Chandra Namaskar“: 

https://www.youtube.com/watch?v=ERvsPwzLk3c

Es gibt auch eine Atemübung (Pranayama Übung), mit der wir die Mondenergie in unserem Körper verstärken: Chandra Bedhana. Sie basiert auf dem Prinzip, dass das rechte Nasenloch mit der Sonnenenergie und das linke mit der Mondenergie verbunden ist. Bei dieser Atemübung nehmen wir viel beruhigende Mondenergie auf und geben stimulierende Sonnenenergie ab. Sie ist besonders empfehlenswert am Abend, wenn es darum geht, unser Kopf-und Gedankenkino zur Ruhe zu bringen. Sie wirkt direkt auf das parasympatische Nervensystem und beruhigt unseren Gedankenfluss. Du wirst spüren, dass Du nach der Übung mental und emotional ruhig und ausgeglichen bist.

Setze Dich aufrecht in einer bequemen Sitzhaltung hin. Bringe den Zeigefinger und Daumen der linken Hand an den Fingerkuppen zusammen. Diese Handhaltung nennt man Chin Mudra. Der Zeigefinger steht für das individuelle Bewusstsein und der Daumen für das kosmische und göttliche Bewusstsein. Durch dieses Mudra verbindest Du die beiden und kommst zur Ruhe. Bringe den Zeige-und Mittelfinger der rechten Hand an den Handballen und verschließe nun mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch. Atme links ein, verschließe dann mit Ring- und kleinem Finger das linke Nasenloch und atme rechts aus. Wiederhole immer wieder: Links einatmen, rechts ausatmen. Nach einiger Übung kannst Du versuchen, die Ausatmung länger – idealerweise doppelt so lang – wie die Einatmung werden zu lassen. Praktiziere diese Übung für ungefähr 5 Minuten. Spüre auch dann wieder für ein paar Atemzüge nach und visualisiere einen vollen, runden Mond.

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