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DIVINE FLOWER

Tag-und Nachtgleiche. Zeit für Rituale.

Der September ist der Monat des Sonnenuntergangs. Jetzt zeigen sich die ersten Vorboten des Herbstes, Nebel und kalte Abende kommen auf, manche Bäume verlieren erste Blätter. Zeit, um Rituale zu machen, denn jetzt gibt es wieder ein kosmisches Phänomen. Die Tage sind gleich lang und die Sonne geht genau im Osten auf und genau im Westen unter. Unsere Vorfahren wussten das schon und haben manche Stätten so ausgerichtet wie etwa Ġgantija auf Gozo oder eben die Höhenkammer in den Externsteinen. Und auch wir sollten den Tag nicht einfach so verstreichen lassen, ohne uns zu besinnen.

Was ist die Tag-und Nachtgleiche?

Nur zwei Mal im Jahr sind die Tage identisch gleich lang wie die Nächte. Wir können an diesen Tagen, so sagt es ein alter Brauch, Altes gehen lassen, es auf unserem eigenen inneren Acker unterpflügen, den Winter über brach liegen lassen und im Frühjahr Neues darauf pflanzen. Es ist die Zeit der Besinnung. 

Zeit des Sammelns und Erntens

Die Ernte bezieht sich nicht nur auf die Schätze der Felder und Gärten, sondern vor allem auch auf unsere eigenen magischen Gegenstände. Welche Kräuter brauchen wir für den Winter zum Räuchern? Welche Kraftgegenstände sollen uns im Haus oder in der Handtasche begleiten? Es ist die Zeit, noch einmal wachen Auges durch die Natur zu gehen und zu sammeln. Eicheln etwa symbolisieren männliche Kraft, Haselnüsse stehen für Fruchtbarkeit. 

Zeit der Reinigung 

Bevor es in den Winter geht, ist es noch mal Zeit, sich aufzuladen. Mit der Kraft des goldenen Lichtes. Es ist Zeit, die eigenen Glaubenssätze neu zu überdenken, Bindungen und Versprechen zu erneuern und sich an seine Gelübde zu erinnern.

Zeit des „Danke“ Sagens

Die Tag- und Nachtgleiche im Herbst ist eine Zeit der Besinnung auf ausgleichende Kräfte, es ist die Zeit, sich zu fragen, in welchen Bereichen das eigene Leben vielleicht mehr Ordnung und Struktur braucht.

Zeit des Feste Feierns 

Das, was jetzt geerntet wird, gehört auf den Tisch: Kartoffeln, Kürbis, Getreide. Es ist ein Fest der Geselligkeit – und des Weins, den die Naturgeister dieses Monats besonders mögen, denn es ist ja auch die Zeit der Weinlese.

Also am besten ein Feuer machen und ausgelassen feiern.

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