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DIVINE FLOWER

KARMA. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip.

Der Begriff Karma kann heute so ziemlich alles sein. Es begegnet uns in der Werbung, den sozialen Netzwerken. Es ist sogar titelgebend für manche Songtexte. Doch was haben all diese Dinge mit Karma zu tun. Dem Ursache-Wirkungs-Prinzip? Es erscheint viel mehr so als hätte der Begriff einen selbstoptimierenden Beigeschmack, als sagte er aus, dass alles im Leben vorbestimmt sei und wir uns unserem Karma fügen müssten. Dabei werden hier zwei Dinge zusammengeworfen, die nicht zusammenpassen. Karma ist nicht gleich Schicksal. Es ist nichts, was uns Menschen auferlegt wurde und wogegen wir völlig machtlos wären. Ganz im Gegenteil. Karma bezeichnet viel mehr das Prinzip, dass jede Handlung eine Wirkung nach sich zieht. Mehr noch, dass sich selbst jeder Gedanke, den wir haben, auf die Welt auswirkt. 

Kompliziert? Wir räumen heute einmal auf mit den Vorurteilen und erklären Dir genau woher der Begriff „Karma“ kommt und wie Du es positiv beeinflussen kannst. 

Was bedeutet der Bergiff Karma? 

In der altindischen Sprache des Sanskrit bedeutet Karma einfach nur, dass alles Ursache und Wirkung hat. Nicht nur jede Handlung, sondern auch jedes Wort und jeder Gedanke hat nach dieser Überlieferung ein karmisches Potenzial.

Im Buddhismus kann Karma vieles zugleich sein, für den Dalai Lama etwa ist es das Prinzip, das uns alle in diesem Daseins-Kreislauf auf dieser Erde gefangen hält, weil wir mit jeder Handlung, ob gut oder böse, neues Karma schaffen. “Manche Menschen missverstehen das Konzept vom Karma”, erläutert der Dalai Lama in seinem Buch “Der Weg zum Glück”. “Sie interpretieren die Lehre so, als sei alles vorherbestimmt, als gäbe es nichts, was der Einzelne daran ändern könnte. Der Ausdruck Karma oder Handlung steht für eine aktive Kraft; es bedeutet, dass zukünftige Geschehnisse in unseren eigenen Händen liegen.”

Aha! Karma ist also nicht das uns auferlegte Glück oder Unglück. Mehr noch, es ist sogar neutral. Ganz richtig- gutes und böses Karma haben nichts mit der eigentlichen Idee zu tun. Der Lotto Gewinn muss nicht unbedingt die Folge vorangegangener positiver Taten sein und der Auto Unfall auch nicht automatisch auf negatives Karma zurück zu führen sein. 

So einfach ist es nicht. Vielmehr geht es um die Eindrücke im Geist und sogar um die Verquickung von Gut und Böse. „Weil dies geschehen ist, geschieht nun das“, dies muss jedoch nicht immer unmittelbar mit den eigenen Taten oder Gedanken zu tun haben. Möglicherweise kommt daher auch der Gedanke, dass das Karma mit dem Schicksal gleich zu setzen sei. 

Kurz gesagt: Karma ist energetischer Ausgleichsprozess- im Volksmund auch gerne als „ausgleichende Gerechtigkeit“ bezeichnet.

Karma hat auch etwas mit dem Glauben an die Wiedergeburt zu tun.

Das Karma ist mit dem Glauben an die Wiedergeburt verknüpft. So wird dein Karma zwar jeweils in deinem aktuell verkörperten Leben gesammelt, kann sich aber auf mehrere darauffolgende Leben erstrecken. Wie lang Dein Karma an Dir haftet oder sich gar verfestigt, ist maßgeblich davon abhängig, wie sehr Du mit und an Dir arbeitest.

Kann man Karma beeinflussen?

Ja, man kann. Zumindest, wenn man dem buddhistischen Glauben von einem „guten Leben“ folgt. Danach gibt es fünf Punkte, die Du beachten solltest um Dein Karma positiv zu beeinflussen. 

• Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.

• Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.

• Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.

• Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

• Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Es mag für einige Menschen sehr spirituell und beinahe auch etwas unverständlich sein. Wie schon gesagt, ist es vor Allem ein geistiger Prozess. Karma ist jedoch auch ein Prinzip des Herzens. Wenn Du aus Deinem Herzen heraus handelst und dieses rein hältst, wird dieses Handeln gute Taten nach sich ziehen. Du musst jedoch keine Angst davor haben auch einmal Fehler zu machen, denn Fehler sind menschlich. Es geht viel mehr um den Ausgleich, den Du in Deinem eigenen Leben schaffst. Überdenke die Worte, die Du sprichst und lass diesen dann auch Taten folgen. Daraus werden sich gewohnte Handlungen etablieren, die Deinen Charakter formen und Dein Karma positiv beeinflussen. 

Du bist eins mit der Welt und die Welt eins mit Dir. Namaste! 

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2 Gedanken zu „KARMA. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip.“

  1. Liebe Ursula und Team, ich bin immerwieder von eurem Newsletter begeistert. Habe mir auch schon einiges gegönnt, und sehr viel Freude damit.
    Ich möchte mit Yoga anfangen. Bin 56 Jahre alt, und sehr viele Knochenschmerzen, vor allem Knie. Könnt ihr mir einen Rat geben, wie ich starten soll? Gibt es von Ursula Karben eine CD für Anfänger, die wirklich ungeübt sind. Ich würde gern was in meinem Leben ändern.
    Ganz liebe Grüße für Ursula und ihr Team 🤗

    Antworten
    • Die Links, die Du über unseren hop herunterladen kannst, aber auch Ursulas DVD`s sind fantastisch für einen Anfänger. Es ist nie zu spät mit Yoga zu beginnen. Schreib uns doch gerne eine Mail und wir helfen Dir weiter. Liebste Grüße!

      Antworten

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