Die Uhr wurde eine Stunde vorgestellt, und damit beginnt offiziell die Sommerzeit. Eine Stunde weniger Schlaf – für viele bedeutet das Stress, Müdigkeit und ein Gefühl des „aus dem Takt seins“. Doch was, wenn wir diese Zeitumstellung als Chance sehen? Als Einladung zu einem Neubeginn, zu mehr Leichtigkeit und bewusstem Umgang mit unserem Rhythmus?
Warum uns die Zeitumstellung herausfordert
Unser Körper folgt einer inneren Uhr, dem sogenannten zirkadianen Rhythmus. Dieser wird von Licht und Dunkelheit gesteuert. Plötzlich eine Stunde früher aufstehen zu müssen, kann sich anfühlen wie ein Mini-Jetlag. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Antriebslosigkeit sind mögliche Folgen. Doch wir können diesen Übergang sanft gestalten.
Übungen für Körper & Geist zur sanften Anpassung
Morgenrituale mit Licht
Licht ist der wichtigste Taktgeber für unseren Rhythmus. Morgens direkt nach dem Aufstehen ans Fenster gehen oder einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft machen, hilft dem Körper, sich schneller umzustellen.
Hydration & Bewegung
Viel Wasser trinken und den Kreislauf mit sanften Dehnübungen oder Yoga aktivieren, bringt Energie und unterstützt die innere Uhr.
Abendroutine für besseren Schlaf
Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirmlicht verzichten. Stattdessen entspannende Routinen wie Lesen, Meditation oder eine warme Dusche einbauen.
Leichte Ernährung anpassen
Abends keine schweren Mahlzeiten mehr – so kommt der Körper besser zur Ruhe und verarbeitet die Umstellung leichter.
Der spirituelle Aspekt: Ein Schritt ins Licht
Die Zeitumstellung ist mehr als nur ein technischer Eingriff in unseren Alltag. Sie symbolisiert Wachstum, Wandel und den Weg ins Helle. So wie die Natur in dieser Zeit aufblüht, können auch wir uns innerlich erneuern. Alte Gewohnheiten loslassen, uns öffnen für neue Energie und bewusst diesen Neubeginn annehmen.
Die Zeit geht voran – und wir mit ihr. Nutzen wir die zusätzliche Stunde Licht, um bewusst in den Frühling zu starten.